Stromspeicher

Stromspeicher speichern den überschüssigen Strom der Solaranlagen und stellen ihn im Haushalt dann zur Verfügung, wenn die Sonne nicht scheint. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Anbieter von Lithium-IonenStromspeichern, wobei die Entwicklung vor allem von der Automobilindustrie im Bereich der Elektromobilität vorangetrieben wird. Stromspeicher, Batterien bzw. Energiespeicher bedeuten im hier erläuterten Zusammenhang das Gleiche.

Welchen Typen von Stromspeichern gibt es?

Lithium-Ionen-Stromspeicher haben sich aufgrund der höheren Energiedichte in den letzten Jahren am Markt etabliert. Dieser Typ Batteriespeicher wird schon seit vielen Jahren millionenfach in Handys, Laptops und Elektroautos verwendet. Bei Solaranlagen sind diese Batteriezellen speziell für einen besonders dauerhaften und jahrelangen Betrieb entwickelt worden. Blei-Säure-oder Blei-Gel-Batterien haben im Einfamilienhausbereich an Bedeutung verloren, da sie wesentlich wartungsintensiver sind und mehr Platz benötigen.

Was bedeutet kWh bei Stromspeichern?

Kilowattstunden oder kWh gibt die Menge an Strom an, welche ein Energiespeicher speichern kann. Dabei ist insbesondere die vom Hersteller angegebene Netto-Kapazität des Stromspeichers entscheidend.

Was ist die optimale Speichergröße?

Die optimale Speichergröße ist von einer Vielzahl von individuellen Faktoren abhängig. Dabei sind die Größe der PVAnlage, die erwartete Stromproduktion, der Stromverbrauch und das Verbrauchsverhalten relevant. Als Daumenregel sollte bei einem Stromverbrauch von 1.000 kWh ein Stromspeicher mit 1,5 –2 kWh Kapazität installiert werden. Verbrauchen Sie beispielsweise 5.000 kWh Strom pro Jahr dann sollte die optimale Speichergröße zwischen 7,5 und 10 kWh liegen.